Auch dieses Jahr fand am Himmelfahrtstag ein festlicher Gottesdienst auf der Kalihalde in Ronnenberg-Empelde statt, ein immer wieder beeindruckendes Erlebnis für die Kolpinger im Bezirk, aber natürlich auch für alle Gemeindemitglieder der Pfarrgemeinde St. Maximilian Kolbe.

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Nach momentaner Planung (13.10.2016 sind für das Jahr 2017 ffolgende Termine bereits festgelegt worden:

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Wie lange angekündigt fand in diesem Jahr unser Bezirksfamilientag am 27. Juli, also noch vor den Sommerferien, statt. Traditionsgemäß hatten wir tolles Wetter auf der Bernwardswiese, so dass der Besuch nicht nur zahlenmäßig, sondern auch von der Mischung der Teilnehmer her, sehr zufriedenstellen konnte.

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Neue Strukturen

 

Mitgliederentwicklung in Deutschland

Für das Kolpingwerk in Deutschland stellen sich die 90er Jahre als eine Phase intensiver inhaltlicher Arbeit dar. Hierbei liegt der Fokus auf der Arbeit mit Zielgruppen; die wichtigsten Bereiche sind die Arbeit mit Kindern, mit jungen Familien und Senioren. Angesichts der Mitgliederentwicklung gewinnt insbesondere die Seniorenarbeit zunehmende Bedeutung. Die Mitgliederzahl liegt zwar weitgehend konstant bei rund 277.000 Mitgliedern, aber der Anteil jüngerer Menschen in der Kolpingjugend sinkt allmählich. Dadurch steigt der Altersdurchschnitt insgesamt. Rund ein Drittel aller Mitglieder sind heute weiblich, in der Kolpingjugend sogar rund 50%.

        
Umstrukturierung des deutschen Kolpingwerkes

Wichtige Änderungen für die Verbandsarbeit bringt die Augsburger Zentralversammlung im November 1994, fortgesetzt in Hünfeld im Januar 1995: Das Kolpingwerk Deutscher Zentralverband heißt seitdem „Kolpingwerk Deutschland“; Der Begriff „Zentral“ wird durch den Begriff „Bund“ ersetzt, z.B. Bundesversammlung statt Zentralversammlung. Die bisherige Struktur von Altersgruppen und Sachbereichen wird zugunsten eines flexibleren Ansatzes aufgegeben; die Kolpingsfamilien selbst nach ihren inhaltlichen Aufgaben und Schwerpunkten die Zusammensetzung des Vorstandes regeln. Dies gilt entsprechend für die überörtlichen Ebenen. Mit der Bundesversammlung 1996 in Vechta erfolgt durch die Wahl von Alois Schröder zum Bundespräses die Trennung der Ämter des Generalpräses und des deutschen Zentralpräses. Hier wird auch die geplante Neufassung des bisherigen Verbandsprogramms beschlossen. Auf der Bundesversammlung in Dresden im Jahre 2000 wird dann das neue Programm bzw. Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland verabschiedet. Der Kolpingtag im Herbst 2000 in Köln mit mehr als 20.000 Teilnehmern markiert den Start zur Umsetzung des neuen Leitbildes.     

Neue weltpolitischen Perspektiven

Mit dem Fall des eisernen Vorhangs 1990 eröffnen sich neue Perspektiven für die ehemals kommunistischen Länder. Angesichts der Osterweiterung liegt im europäischen Bereich ein besonderer Akzent in der politischen Interessenvertretung gegenüber dem Europarat und der EU, von der viele der jungen Verbände im ehemaligen Ostblock betroffen sind.

Auf internationaler Ebene erfährt die Arbeit des Kolpingwerkes eine neue Akzentuierung durch die Bildung von kontinentalen Arbeitsgemeinschaften. Diese sollen vor allem dem Meinungs- und Erfahrungsaustausch, der Förderung der regionalen Zusammenarbeit und dem Aufbau von Verbänden in „neuen“ Ländern dienen. Derzeit gibt es Kontinentalverbände in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa.

Die Generalversammlung des Internationalen Kolpingwerkes in Tuxtla Gutierrez im Frühjahr 2002 stellt eine personelle und inhaltliche Wendemarke dar. Die dreißigjährige Amtszeit von Generalpräses Heinrich Festing endet. Zu seinem Nachfolger wird  Axel Werner gewählt. Die „Leitlinien für die internationale Solidarität“ treten an die Stelle der bisherigen entwicklungspolitischen Leitlinien. Im Rahmen der Änderung des Generalstatuts wird die Bezeichnung „Zentralverbände“ durch „Nationalverbände“ ersetzt.
22. - 24. November 1996     Erste Bundesversammlung

Erste Bundesversammlung des Kolpingwerkes Deutschland (32. Deutsche Zentralversammlung). Mit der Wahl von Alois Schröder zum Bundespräses erfolgt erstmals die Trennung der Ämter des deutschen Bundespräses (Zentralpräses) und des Generalpräses.


Neues Programm

Die Bundesversammlung in Dresden beschließt einstimmig ein neues Verbandsprogramm, das Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland.

 

 

Kolpingtag in Köln


Unter dem Motto "Kolping im Wandel - update 2000“ steht der Kolpingtag vom 29.9. bis 1.10.2000.

 

Neuer Generalpräses

Der Generalrat des Internationalen Kolpingwerkes wählt am 29. April 2002 Axel Werner in Mexico zum Generalpräses in der Nachfolge von Heinrich Festing.

 

 

Dörflinger folgt auf Schemken

Die Bundesversammlung 2004 in Osnabrück wählt Thomas Dörflinger MdB als Nachfolger von Heinz Schemken zum Bundesvorsitzenden. Außerdem setzt sie eine Zukunftskommission ein.
 

 

 

egat2007

Im Jahr 2007 findet das erste Engagiertentreffen des Kolpingwerkes Deutschland, das egat2007 in Köln statt.

 

 

 

 

Dillenburg wird Bundespräses

Die Bundesversammlung 2008 in Essen wählt Ottmar Dillenburg als Nachfolger von Alois Schröder zum Bundespräses. Die Zukunftskommission legt das Ergebnis ihrer Arbeit vor. In der Folge soll u.a. die Bildung von Kolpinggemeinschaften erprobt werden. Außerdem beschließt die Bundesversammlung ein Organisations- und ein Namensstatut.

Der Bundesvorstand richtet im Jahr 2009 sieben Projektgruppen ein, um die Beschlüsse der Bundesversammlung umzusetzen.

egat2010

Beim zweiten Engagiertentreffen kommen die Kolpingmitglieder zum Austausch ihrer Ideen in Fulda zusammen.
 

Msgr. Dillenburg Generalpräses

Im Oktober 2011 wird Msgr. Ottmar Dillenburg in Rom zum Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes gewählt.

 

(Quelle: Kolping.de)

Zentralisierung und Internationalisierung

Wendepunkt in der Geschichte

Der Tod des Generalpräses Sebastian Georg Schäffer markiert einen Wendepunkt in der Verbandsgeschichte. Schäffer, der sein Amt 35 Jahre ausübte, setzte auf Kontinuität des Kolpingschen Erbes. Die nächsten Jahrzehnte wurden jedoch aufgrund der massiven politischen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägt durch raschen und vielfältigenGP Franz Hubert Maria Schweitzer Wandel in Richtung Zentralisierung und Internationalisierung.

         
1901 – 1918 Die letzten Jahre des Kaiserreichs

Das neue Jahrhundert begann für das Kolpingwerk mit gravierenden Beschlüssen bzw. Ereignissen: Am 1.1.1901 erscheint erstmalig das „Kolpingsblatt“ als Verbandsorgan, das die von Kolping gegründeten „Rheinischen Volksblätter“ ablöste. Am 16.11.1901 stirbt Schäffer. Sein Nachfolger wird Franz Hubert Maria Schweitzer, der sein Amt bis 1924 ausübt. Im September 1902 beschließt die Generalversammlung die Einrichtung eines Generalsekretariates als Verbandszentrale sowie eines Generalrates, der als Leitungsorgan dem Generalpräses an die Seite gestellt wird. Ebenfalls fällt der Beschluss über die Einführung von Mitgliedsbeiträgen.

1. Ausgabe KolpingsblattIn der Folgezeit erfolgten weitere Schritte in Richtung Zentralisierung: 1904 wird eine Zentral-Sterbekasse eingeführt. 1907 trägt der Gesamtverband die offizielle Bezeichnung "Verband katholischer Gesellenvereine". Im gleichen Jahr wird der Generalrat in eine juristische Person umgewandelt und damit zum Vermögensträger des Verbandes. 1909 werden die vielen örtlichen Krankenkassen der Gesellenvereine zusammengeschlossen in die „St. Joseph-Krankenunterstützungskasse“. Am 1.1.1914 erscheint erstmalig für die Leitungskräfte des Verbandes die Führungszeitschrift "Der Führer". Sie wird parallel publiziert zu den schon lange bestehenden „Mitteilungen für die Präsides“.
 
Mit den organisatorischen Neuerungen wollte man die Zukunftsfähigkeit des Werkes absichern. Dazu gehörte auch das Bemühen, die Erinnerung an Adolph Kolping lebendig zu halten. Am 12. Juli 1903 wird das Kolpingdenkmal vor der Minoritenkirche in Köln eingeweiht. Es gehört seither, wie das Grab Kolpings in der Minoritenkirche, zu den meist besuchten Einweihung KolpingdenkmalGedenkstätten in Köln. Die Eröffnung des Seligsprechungsprozesses wird am 8.8.1906 von dem Wiener Erzbischof Gruscha, einer der engsten Vertrauten Kolpings, angeregt.

Der erste Weltkrieg stellte einen tiefen Einschnitt für den Verband mit seinen ausschließlich männlichen Mitgliedern dar. Kriegsbedingt kam die Verbandsarbeit in den Jahren 1914 -1918 weithin zum Erliegen. Denn mehr als zwei Drittel aller Mitglieder wurden zum Kriegsdienst einberufen; fast jeder Dritte von ihnen kehrt nicht wieder zurück.
 


1919-1933 Weimarer Republik

Nach dem 1. Weltkrieg erlebte die Arbeit des Katholischen Gesellenvereins einen raschen Aufschwung. Die Mitgliederzahl stieg und zahlreiche Gesellenvereine wurden gegründet, auch außerhalb Europas. Die Verbandsarbeit blieb jedoch weitgehend unverändert, ebenso die Zielgruppe der ledigen männlichen Handwerksgesellen.

Die Weimarer Republik mit ihrer demokratischen Regierungsform schuf ein günstiges Klima für Vereine. Der Verband und seine Mitglieder nutzten nun engagiert die Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe am politischen Leben. Der Demokratisierungsprozess war auch im Verband selbst nicht mehr aufzuhalten. Seit 1921 können die Vertreter der aktiven Mitglieder an den Generalversammlungen teilnehmen und erlangen damit ein Mitspracherecht. Dies war seit Kolpings Tod über viele Jahrzehnte hinweg ausschließlich den Präsides vorbehalten. Die organisatorischen Rahmenbedingungen wurden ausgebaut: 1923 wird der "Reichsverband der katholischen Gesellenhäuser" gegründet, 1927 ein zentraler Arbeitsnachweis eingeführt und 1932 die Arbeitsgemeinschaft der Fachabteilungen gebildet.

Daneben wurde intensiv die Schulung von Führungskräften vorangetrieben. So fand bereits 1921 die erste Bildungswoche für Vorstandsmitglieder statt. Solche Führungskräfteseminare, aus denen nicht wenige bedeutende Persönlichkeiten in Politik und Gesellschaft hervorgegangen sind, gab es seitdem regelmäßig. Seit 1929 verfügt der Verband sogar über ein eigenes Schulungsheim in Kerpen. Die weitere Entwicklung des Kolpingwerkes in Deutschland wurde im zunehmenden Maße geprägt durch das machtvolle Aufkommen des Nationalsozialismus. Wenn die Verbandsleitung auch über Jahre hinweg die Unvereinbarkeit der katholischen Lehre mit dem Nationalsozialismus betonte, so zeigte sich Anfang der 30er Jahre eine gewisse „Kompromissbereitschaft“


Internationalisierung

Außerhalb Deutschlands schlossen sich viele Vereine auf nationaler Ebene zusammen, z.B. 1922 in Ungarn und 1923 in den USA. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurden die Generalstatuten im Jahre 1925 neu gefasst. Wichtige Änderungen betrafen die Gründung und Eigenständigkeit von Zentralverbänden. Bestehende Verbände eines politisch selbständigen Landes werden unter bestimmten Voraussetzungen in einem Zentralverband zusammengefasst. So entstanden weitere Zentralverbände 1926 im Sudentenland, 1927 in Rumänien und 1928 in Südtirol. Der deutsche Zentralverband entstand ebenfalls 1928 bei einer ersten gemeinsamen Tagung der Diözesanpräsides und der Mitgliedervertreter der Diözesanverbände. 1929 fand die erste deutsche Zentralversammlung statt, die aus den Diözesanpräsides und den Diözesansenioren bestand. Sie beschloss über das erste Zentralstatut dieses neuen Zentralverbandes.

Die Beschlussfassung der Generalversammlung von 1925 ist ein Meilenstein in der Verbandsgeschichte. Seit dieser Zeit unterscheidet man zwischen den einzelnen selbständigen Zentralverbänden auf der einen und dem Gesamtverband, dem heutigen Internationalen Kolpingwerk, auf der anderen Seite. Während im immer stärkeren Maße die Zentralverbände die konkrete Ausgestaltung der Verbandsaktivitäten bestimmen, konzentrieren sich die internationalen Gremien zunehmend auf die Behandlung mehr grundsätzlicher Fragen. Spätestens ab 1933 lässt sich dann keine einheitliche Geschichte des Kolpingwerkes mehr schreiben.

Trotz oder gerade aufgrund dieser Entwicklung bemühte man sich als katholischer Verein verstärkt um Wahrung der Einheit. Das erstmalig 1921 von der Generalversammlung beschlossene Programm bot dafür eine gute Basis. Damit konnte man sich in einem immer dichter werdenden Netz von gesellschaftlichen Gruppierungen positionieren. Weitere identitätsstiftende Momente bildeten Großveranstaltungen, z.B. die beiden internationalen Gesellentage 1922 in Köln und 1927 in Wien. Sichtbarer Ausdruck für die Gemeinsamkeit ist das 1928 eingeführte „K“-Logo als offizielles Verbandssignet. Ein anderes Zeichen der Geschlossenheit ist das „Haus des Gesellenvereins“ am Kolpingplatz in Köln. Es dient als Verbandszentrale und Sitz des Generalsekretariates und wurde am 20. Juli 1930 eingeweiht.

 

(Quelle: Kolping.de)

Ansprechpartner

Reinhard Dammeyer

1.Vorsitzender

Reicherthof 2

30457 Hannover
Tel: 0511 / 466563
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