Alle Jahre wieder: Die Maiandacht in Seelze

Seit vielen Jahren veranstaltet die Kolpingsfamilie Seelze jetzt schon die ganz besondere Maiandacht für die Kolpingsfamilien des Bezirks Hannover. Ein volles Haus ist jedes Jahr garantiert, denn die besondere Gestaltung richtet sich nicht zuletzt an unsere schlesischen Mitbürger. Wenn die Orgel deren besonders ans Herz gehenden Marienlieder mit Inbrunst spielt, sind nicht nur Schlesier sehr davon angetan. Sicher gibt es auch in unserer niedersächsischen Heimat und im neuen Gotteslob überhaupt sehr schöne, etwas modernere Marienlieder, aber es werden ja auch in allen anderen Kolpingsfamilien Maiandachten angeboten.

Aber noch aus einem anderen Grund wurde die diesjährige Maiandacht besonders festlich gestaltet. Neben 13 Kolpingbannern, die den äußeren festlichen Rahmen schufen, hatte sich auch Diözesanpräses Heinz Peter Miebach eingefunden. Er überreichte dem Vorsitzenden Peter Güllner die offizielle Beauftragung des Diözesanverbands zum Geistlichen Leiter auf Bezirksebene. Die Beauftragung durch den Bischof war bereits einige Wochen zuvor bei der Diözesanversammlung in Wolfenbüttel erfolgt. Der Diözesanpräses, der diese Veranstaltung zum ersten Mal besuchte, zeigte sich sehr beeindruckt. Allen Teilnehmern haben die Kontakte, die bei diesen Veranstaltungen hannoverweit immer wieder geknüpft werden, wie auch die Gesamtveranstaltung große Freude bereitet. Schönen Dank der Kolpingsfamilie und den nimmermüden Bannerträgern. 

Mein Schuh tut gut

Nach der Schuhsammlung am Kolpingtag in Köln waren alle Kolpingsfamilien zu einer erneuten Schuhsammelaktion am Kolpinggedenktag im Dezember 2016 aufgerufen. Die Aktion soll als Daueraktion auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Der Erlös kommt der Stiftung des Internationalen Kolpingwerkes zugute.

Aus dem Februar-Newsletter des Kolpingwerkes Deutschland:

"So viel kann jetzt schon gesagt werden: Es ist ein gigantisches Gesamtergebnis geworden! Die erste bundesweite Schuhsammelaktion zugunsten des Stiftungskapitals der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung hat zu beeindruckenden Zahlen geführt. 238 940 Paar Schuhe in 8720 Paketen erbrachten den Erlös von 73.596,98 €.

"Jede Kolpingsfamilie, die mitgemacht hat, hat zu diesem sensationellen Ergebnis beigetragen", stellt Bundessekretär Ulrich Vollmer begeistert fest. "Die Verbandsleitung dankt allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern, die sich dafür eingesetzt haben", fügt der Bundessekretär hinzu. Otto Jacobs, Koordinator der Aktion im Bundessekretariat, erklärt: "Das gigantische Ergebnis macht Mut für die nächste Aktion in diesem Dezember."

Wieviel Kolpingsfamilien sich an der Aktion beteiligt haben,steht noch nicht fest, nach ersten Schätzungen sind es mehr als die Hälfte. Im kommenden Kolpingmagazin wird umfassend über die Schuhaktion berichtet. Es erscheint Ende Februar 2017. Weitere Infos gibt es  nach wie vor unter www.meinschuhtutgut.de.

Ein märchenhafter Nachmittag

Am 16. Februar wurde das Kolpinghaus Hannover zu einer Vorlesebühne. Eingeladen war Frau Friederike Schiebenhöfer, ihrerseits autorisierte Märchentherapeutin, also keine herkömmliche "Märchentante". Ihr anspruchsvolles Programm eignete sich überwiegend für Erwachsene, so dass der Besucherkreis, 39 Gäste waren gekommen, genau der richtige war.

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Ergebnis der Kleidersammlung im Dezember 2016

Die Gebrauchtkleidersammlung des Dezember 2016 zugunsten des Förderkreises Brasilien zeitigte mit insgesamt 14,08 t das zweitbeste Ergebnis der letzten Jahre.

Dies ist um so erfreulicher als das Ergebnis der Frühjahressammlung nur wenig mehr als die Hälfte dieses Ergebnisses erbracht hatte. So kann sich der Förderkreis Brasilien, dessen Projekte der Bezirk Hannover weiterhin gern tatkräftig unterstützt, über die schöne Summe von überschläglich 4225 Euro freuen.

Allen Spendern und allen Helfern sei hiermit auf das Herzlichste gedankt. Der Termin der nächsten Sammlung wird rechtzeitig bekannt gegeben. Auskunft über die Sammlungen und Termine gibt Joachim Wese, Tel. (05105) 51 43 64.

R. D.

Altersarmut in Deutschland (28. Duderstädter Gespräche)

Die 28. Duderstädter Gespräche des Diözesanverbands Hildesheim haben vom 23. bis 24. Februar stattgefunden. Unter dem Titel "Altersarmut in Deutschland" (Untertitel "Die Rente ist sicher - aber oft nicht ausreichend") waren namhafte Vertreter aus Versicherungsbranchen und aus der Politik zusammen gekommen, um einen realistischen Ausblick auf die künftige Altersversorgung und die immer geringer werdenden Aussichten anhand des demografischen Wandels, aber auch anhand der immensen medizinischen Fortschritte (stetig wachsende Lebenserwartung) zu erörtern. 

Ca. 120 Teilnehmer waren aus dem weiten Bereich der Diözese gekommen, um die Probleme mit den Referenten (unter ihnen auch eine Vertreterin aus einer Schuldenberatung) zu diskutieren. Eine Klasse eines Duderstädter Gymnasiums durfte die Probleme aus ihrer, der Jugendlichen Sicht besonders eindrucksvoll auf den Punkt bringen. Ein Klassenvertreter sagte:

"Voraussichtlich 2067 gehe ich in Rente. Ich gehe Zeiten entgegen, die mir Angst machen. Muss ich jetzt schon als junger Mensch mein ganzes Leben strukturieren und planen, damit ich im Alter über die Runden komme?" Eine simple Frage, aber alle merkten in diesem Moment, dass der Schüler zum Kern der Sache vorgestoßen war. Was erwartet eigentlich die Generation, die jetzt in Sachen Berufsleben in die Startlöcher geht? Was steht irgendwann mal auf ihrem Rentenbescheid? Haben sie überhaupt die Chance, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, so wie es die meisten im Saal bereits geschafft haben?

Wie düster sich die Angelegenheit bereits heutzutage betrachten lässt, machte ein etwa 30-minütiger Fernsehfilm (Titel: "Schuften bis zum Schluss"), der als Diskussionsgrundlage vorgestellt wurde, nur allzu deutlich.  Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, dem sei die Kirchenzeitung vom 5. März empfohlen, die in ihrem Bistumsteil ausführlich über die Veranstaltung berichtet.

Schade, dass eine derart hochkarätige Veranstaltung mit einem solch brisanten Thema von vergleichsweise wenigen Teilnehmern besucht wurde.

R. D.

Noch eine Todesnachricht

Am 3. Adventssonntag verstarb Pfarrer Karl-Ludwig Kellermann im Alter von 78 Jahren. Requiem und Beisetzung fanden am 16. Dezember statt. Der Herr nehme ihn auf in sein ewiges Reich.

Karl-Ludwig Kellermann hat viele Jahre in verschiedenen Pfarreien im Dekanat Hannover gewirkt, als Präses der Kolpingsfamilie Altwarmbüchen und als ehemaliger Priester in St. Elisabeth war er uns allen wohl bekannt. Vielen hat er in seiner Wirkungszeit seine Aufgaben als Gefängnisseelsorger nahegebracht.

Am 11. Dezember hat Gott ihn von seinem langen Leiden erlöst.

Ruhe in Frieden!

Ansprechpartner

Reinhard Dammeyer

1.Vorsitzender

Reicherthof 2

30457 Hannover
Tel: 0511 / 466563
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