Wieder ein schöner Abend im Kolpinghaus

Am 8. Mai waren die neu übergetretenen Mitglieder der Kolpingsfamilie Hannover Zentral im Kolpinghaus zusammengekommen, um ein wenig zusammen zu feiern. Es gab verschiedene Gründe:

Zum einen gab es 2 Ehrungen für 25-jährige sowie solche für 50- bzw. 60-jährige Mitgliedschaft. Eine besondere Ehrung erhielt der langjährige Vorsitzende der (inzwischen aufgelösten) Kolpingsfamilie St- Michael Hannover Wülfel für seinen immerwährenden Einsatz. Der Diözesanvorsitzende Andreas Bulitta überreichte ihm die Wolfgang-Freter-Plakette und sprach ihm Lob, Dank und Anerkennung aus.

Bei der Feierstunde hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, sich zu beschnuppern und näher zueinander zu finden. Die Ehefrauen der Kolpingbrüder aus Wülfel wurden ermuntert, ebenfalls dem Kolpingwerk beizutreten. Die Kolpingsfamilie Wülfel hatte bis zuletzt nur aus männlichen Mitgliedern bestanden, während die Frauen zwar bei allen Veranstaltungen dabei waren, aber keinen Mitgliedsstatus vorzuweisen hatten.

Die sehr harmonische Veranstaltung endete mit dem Segen der Gottesmutter, gespendet vom Bezirkspräses Christoph Paschek.

 

Alle Jahre wieder: Die Maiandacht in Seelze

Seit vielen Jahren veranstaltet die Kolpingsfamilie Seelze jetzt schon die ganz besondere Maiandacht für die Kolpingsfamilien des Bezirks Hannover. Ein volles Haus ist jedes Jahr garantiert, denn die besondere Gestaltung richtet sich nicht zuletzt an unsere schlesischen Mitbürger. Wenn die Orgel deren besonders ans Herz gehenden Marienlieder mit Inbrunst spielt, sind nicht nur Schlesier sehr davon angetan. Sicher gibt es auch in unserer niedersächsischen Heimat und im neuen Gotteslob überhaupt sehr schöne, etwas modernere Marienlieder, aber es werden ja auch in allen anderen Kolpingsfamilien Maiandachten angeboten.

Aber noch aus einem anderen Grund wurde die diesjährige Maiandacht besonders festlich gestaltet. Neben 13 Kolpingbannern, die den äußeren festlichen Rahmen schufen, hatte sich auch Diözesanpräses Heinz Peter Miebach eingefunden. Er überreichte dem Vorsitzenden Peter Güllner die offizielle Beauftragung des Diözesanverbands zum Geistlichen Leiter auf Bezirksebene. Die Beauftragung durch den Bischof war bereits einige Wochen zuvor bei der Diözesanversammlung in Wolfenbüttel erfolgt. Der Diözesanpräses, der diese Veranstaltung zum ersten Mal besuchte, zeigte sich sehr beeindruckt. Allen Teilnehmern haben die Kontakte, die bei diesen Veranstaltungen hannoverweit immer wieder geknüpft werden, wie auch die Gesamtveranstaltung große Freude bereitet. Schönen Dank der Kolpingsfamilie und den nimmermüden Bannerträgern. 

Nur ein schöner Nachmittag?

Im Frühjahr 2017 war eine Märchenfrau ins Kolpinghaus eingeladen worden und hatte den Besuchern einen sehr schönen Nachmittag bereitet. Auf allgemeinen Wunsch sollte in diesem Jahr etwas ähnliches im selben Rahmen stattfinden.

Am 22. Februar trafen sich 42 Besucher im Kolpinghaus zu einem Liedernachmittag. Die Lieder sollten in einer Andacht, die von Hans-Jürgen Lamm, Brigitte Maßmann und Bezirkspräses Christoph Paschek mit meditativen Texten vorbereitet worden war, gesungen werden. Das Programm spiegelte die Jahreszeiten mit ihren Stimmungen wieder. Joachim Wese hatte zu den Jahreszeiten Bilder kopiert, die sich jeder zur Erinnerung mitnehmen konnte. Zur musikalische Untermalung spielte die Pianistin Frau Stepanowa auf dem E-Piano.

 Allen Teilnehmern hat das Programm sehr gut gefallen. Auch für das leibliche Wohl hatten Elke und Herbert Müller mit einer vorzüglichen Kaffeetafel und leckeren Tortenstücken gesorgt, so dass der Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung automatisch geäußert wurde.

Allen Akteuren ein herzliches Dankeschön.

R. D.

Ein märchenhafter Nachmittag

Am 16. Februar wurde das Kolpinghaus Hannover zu einer Vorlesebühne. Eingeladen war Frau Friederike Schiebenhöfer, ihrerseits autorisierte Märchentherapeutin, also keine herkömmliche "Märchentante". Ihr anspruchsvolles Programm eignete sich überwiegend für Erwachsene, so dass der Besucherkreis, 39 Gäste waren gekommen, genau der richtige war.

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Der Berg hat gerufen (Himmelfahrt auf der Kalihalde)

Wie all die Jahre zuvor fand auch diesmal zu Himmelfahrt ein Freiluftgottesdienst auf dem Gelände der Kalihalde Ronnenberg-Empelde statt.Leider konnte noch immer nicht auf dem Hochplateau mit dem beeindruckenden Hannover-Panorama gefeiert werden, aber der schattige Bereich der auf halber Höhe befindlichen Bergbühne eignet sich ebenfalls recht gut für diese Traditionsveranstaltung. Im nächsten Jahr geht es aber wieder ganz nach oben!

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Altersarmut in Deutschland (28. Duderstädter Gespräche)

Die 28. Duderstädter Gespräche des Diözesanverbands Hildesheim haben vom 23. bis 24. Februar stattgefunden. Unter dem Titel "Altersarmut in Deutschland" (Untertitel "Die Rente ist sicher - aber oft nicht ausreichend") waren namhafte Vertreter aus Versicherungsbranchen und aus der Politik zusammen gekommen, um einen realistischen Ausblick auf die künftige Altersversorgung und die immer geringer werdenden Aussichten anhand des demografischen Wandels, aber auch anhand der immensen medizinischen Fortschritte (stetig wachsende Lebenserwartung) zu erörtern. 

Ca. 120 Teilnehmer waren aus dem weiten Bereich der Diözese gekommen, um die Probleme mit den Referenten (unter ihnen auch eine Vertreterin aus einer Schuldenberatung) zu diskutieren. Eine Klasse eines Duderstädter Gymnasiums durfte die Probleme aus ihrer, der Jugendlichen Sicht besonders eindrucksvoll auf den Punkt bringen. Ein Klassenvertreter sagte:

"Voraussichtlich 2067 gehe ich in Rente. Ich gehe Zeiten entgegen, die mir Angst machen. Muss ich jetzt schon als junger Mensch mein ganzes Leben strukturieren und planen, damit ich im Alter über die Runden komme?" Eine simple Frage, aber alle merkten in diesem Moment, dass der Schüler zum Kern der Sache vorgestoßen war. Was erwartet eigentlich die Generation, die jetzt in Sachen Berufsleben in die Startlöcher geht? Was steht irgendwann mal auf ihrem Rentenbescheid? Haben sie überhaupt die Chance, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, so wie es die meisten im Saal bereits geschafft haben?

Wie düster sich die Angelegenheit bereits heutzutage betrachten lässt, machte ein etwa 30-minütiger Fernsehfilm (Titel: "Schuften bis zum Schluss"), der als Diskussionsgrundlage vorgestellt wurde, nur allzu deutlich.  Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, dem sei die Kirchenzeitung vom 5. März empfohlen, die in ihrem Bistumsteil ausführlich über die Veranstaltung berichtet.

Schade, dass eine derart hochkarätige Veranstaltung mit einem solch brisanten Thema von vergleichsweise wenigen Teilnehmern besucht wurde.

R. D.

Ansprechpartner

Reinhard Dammeyer

1.Vorsitzender

Reicherthof 2

30457 Hannover
Tel: 0511 / 466563
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